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Einleitung. wird durch ſie mehr gereizt, als befriediget. Solche allgemeine Erkentniſſe nun, die zugleich den Character der innern Nothwendigkeit haben, muͤſſen, von der Erfahrung unabhaͤngig, vor ſich ſelbſt klar und gewis ſeyn; man nennt ſie daher Erkentniſſe a priori: da im Gegentheil das, was lediglich von der Erfahrung erborgt iſt, wie man ſich ausdruͤkt, nur a poſteriori, oder empiriſch erkannt wird.

Nun zeigt es ſich, welches uͤberaus merkwuͤrdig iſt, daß ſelbſt unter unſere Erfahrungen ſich Erkentniſſe mengen, die ihren Urſprung a priori haben muͤſſen, und die vielleicht nur dazu dienen, um unſern Vorſtellungen der Sinne Zuſammenhang zu verſchaffen. Denn, wenn man aus den erſteren auch alles wegſchaft, was den Sinnen angehoͤrt, ſo bleiben dennoch gewiſſe urſpruͤngliche Begriffe und aus ihnen erzeugte Urtheile uͤbrig, die gaͤnzlich a priori, unabhaͤngig von der Erfahrung entſtanden ſeyn muͤſſen, weil ſie machen, daß man von den Gegenſtaͤnden, die den Sinnen erſcheinen, mehr ſagen kan, wenigſtens es ſagen zu koͤnnen glaubt, als bloße Erfahrung lehren wuͤrde, und daß Behauptungen wahre Allgemeinheit und ſtrenge Nothwendigkeit enthalten, dergleichen die blos empiriſche Erkentniß nicht liefern kan.

Was aber noch weit mehr ſagen will, iſt dieſes, daß gewiſſe Erkentniſſe ſo gar das Feld aller moͤglichen Er

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