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Einleitung. tiſch. Analytiſche Urtheile (die beiahende) ſind alſo dieienige, in welchen die Verknuͤpfung des Praͤdicats mit dem Subiect durch Identitaͤt, dieienige aber, in denen dieſe Verknuͤpfung ohne Identitaͤt gedacht wird, ſollen ſynthetiſche Urtheile heiſſen. Die erſtere koͤnte man auch Erlaͤuterungs- die andere Erweiterungs-Urtheile heiſſen, weil iene durch das Praͤdicat nichts zum Begriff des Subiects hinzuthun, ſondern dieſen nur durch Zergliederung in ſeine Theilbegriffe zerfaͤllen, die in ſelbigen ſchon, (obſchon verworren) gedacht waren: dahingegen die leztere zu dem Begriffe des Subiects ein Praͤdicat hinzuthun, welches in ienem gar nicht gedacht war, und durch keine Zergliederung deſſelben haͤtte koͤnnen herausgezogen werden, z. B. wenn ich ſage: alle Koͤrper ſind ausgedehnt, ſo iſt dies ein analytiſch Urtheil. Denn ich darf nicht aus dem Begriffe, den ich mit dem Wort Koͤrper verbinde, hinausgehen, um die Ausdehnung als mit demſelben verknuͤpft zu finden, ſondern ienen Begriff nur zergliedern, d. i. des Mannigfaltigen, welches ich jederzeit in ihm denke, nur bewuſt werden, um dieſes Praͤdicat darin anzutreffen; es iſt alſo ein analytiſches Urtheil. Dagegen, wenn ich ſage: alle Koͤrper ſind ſchwer, ſo iſt das Praͤdicat etwas ganz anders, als das, was ich in dem bloſſen Begriff eines Koͤrpers uͤberhaupt denke. Die Hinzufuͤgung eines ſolchen Praͤdicats giebt alſo ein ſynthetiſch Urtheil.

Nun iſt hieraus klar: 1) daß durch analytiſche Urtheile unſere Erkentniß gar nicht erweitert werde, ſondern

der
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