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Methodenlehre III. Hauptſt. gung) zum Grunde gelegt wird. Die Metaphyſik der ſpeculativen Vernunft iſt nun das, was man im engeren Verſtande Metaphyſik zu nennen pflegt; ſo fern aber reine Sittenlehre doch gleichwol zu dem beſonderen Stamme menſchlicher und zwar philoſophiſcher Erkentniß aus reiner Vernunft gehoͤret, ſo wollen wir ihr iene Benennung erhalten, obgleich wir ſie, als zu unſerm Zwecke iezt nicht gehoͤrig, hier bey Seite ſetzen.

Es iſt von der aͤuſſerſten Erheblichkeit, Erkentniſſe, die ihrer Gattung und Urſprunge nach von andern unterſchieden ſind, zu iſoliren und ſorgfaͤltig zu verhuͤten, daß ſie nicht mit andern, mit welchen ſie im Gebrauche gewoͤhnlich verbunden ſind, in ein Gemiſche zuſammenflieſſen. Was Chemiker beim Scheiden der Materien, was Mathematiker in ihrer reinen Groͤſſenlehre thun, das liegt noch weit mehr dem Philoſophen ob, damit er den Antheil, den eine beſondere Art der Erkentniß am herumſchweifenden Verſtandesgebrauch hat, ihren eigenen Werth und Einfluß ſicher beſtimmen koͤnne. Daher hat die menſchliche Vernunft ſeitdem, daß ſie gedacht, oder vielmehr nachgedacht hat, niemals einer Metaphyſik entbehren, aber gleichwol ſie nicht, genugſam gelaͤutert von allem Fremdartigen, darſtellen koͤnnen. Die Idee einer ſolchen Wiſſenſchaft iſt eben ſo alt, als ſpeculative Menſchenvernunft und welche Vernunft ſpeculirt nicht, es mag nun auf ſcholaſtiſche, oder populaͤre Art geſchehen? Man muß indeſſen geſtehen: daß die Unterſcheidung der zwey

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