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Die Architectonik der reinen Vernunft. ſam perſonificirte und in dem Ideal des Philoſophen ſich als ein Urbild vorſtellte. In dieſer Abſicht iſt Philoſophie die Wiſſenſchaft von der Beziehung aller Erkentniß auf die weſentliche Zwecke der menſchlichen Vernunft (teleologia rationis humanae) und der Philoſoph iſt nicht ein Vernunftkuͤnſtler, ſondern der Geſezgeber der menſchlichen Vernunft. In ſolcher Bedeutung waͤre es ſehr ruhmredig, ſich ſelbſt einen Philoſoph zu nennen und ſich anzumaſſen, dem Urbilde, das nur in der Idee liegt, gleichgekommen zu ſeyn.

Der Mathematiker, der Naturkuͤndiger, der Logiker ſind, ſo vortreflich die erſtere auch uͤberhaupt im Vernunfterkentniſſe, die zweite beſonders im philoſophiſchen Erkentniſſe Fortgang haben moͤgen, doch nur Vernunftkuͤnſtler. Es giebt noch einen Lehrer im Ideal, der alle dieſe anſezt, ſie als Werkzeuge nuzt, um die weſentliche Zwecke der menſchlichen Vernunft zu befoͤrdern. Dieſen allein muͤßten wir den Philoſoph nennen; aber, da er ſelbſt doch nirgend, die Idee aber ſeiner Geſezgebung allenthalben in ieder Menſchenvernunft angetroffen wird, ſo wollen wir uns lediglich an der lezteren halten und naͤher beſtimmen, was Philoſophie, nach dieſem Weltbegriffe*), vor

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Weltbegriff heißt hier derienige, der das betrift, was iederman nothwendig intereſſirt; mithin beſtimme ich die Abſicht einer Wiſſenſchaft nach Schulbegriffen, wenn ſie nur als eine von den Geſchicklichkeiten, zu gewiſſen beliebigen Zwecken angeſehen wird.
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Weltbegriff heißt hier derienige, der das betrift, was iederman nothwendig intereſſirt; mithin beſtimme ich die Abſicht einer Wiſſenſchaft nach Schulbegriffen, wenn ſie nur als eine von den Geſchicklichkeiten, zu gewiſſen beliebigen Zwecken angeſehen wird.