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Methodenlehre III. Hauptſt. ge zu erkennen und zu einer rationalen Phyſiologie zu gelangen? Die Antwort iſt: wir nehmen aus der Erfahrung nichts weiter, als was noͤthig iſt, uns ein Obiect, theils des aͤuſſeren, theils des inneren Sinnes zu geben. Jenes geſchieht durch den bloſſen Begriff Materie, (undurchdringliche lebloſe Ausdehnung) dieſes durch den Begriff eines denkenden Weſens (in der empiriſchen inneren Vorſtellung: Ich denke). Uebrigens muͤſten wir in der ganzen Metaphyſik dieſer Gegenſtaͤnde, uns aller empiriſchen Principien gaͤnzlich enthalten, die uͤber den Begriff, noch irgend eine Erfahrung hinzuſetzen moͤchten, um etwas uͤber dieſe Gegenſtaͤnde daraus zu urtheilen.

Zweitens: wo bleibt denn die empiriſche Pſychologie, welche von ieher ihren Platz in der Metaphyſik behauptet hat und von welcher man in unſeren Zeiten ſo gar groſſe Dinge zu Aufklaͤrung derſelben erwartet hat, nachdem man die Hoffnung aufgab, etwas taugliches a priori auszurichten? Ich antworte: ſie komt dahin, wo die eigentliche (empiriſche) Naturlehre hingeſtellt werden muß, nemlich auf die Seite der angewandten Philoſophie, zu welcher die reine Philoſophie die Principien a priori enthaͤlt, die alſo mit iener zwar verbunden, aber nicht vermiſcht werden muß. Alſo muß empiriſche Pſychologie aus der Metaphyſik gaͤnzlich verbannet ſeyn, und iſt ſchon durch die Idee derſelben davon gaͤnzlich ausgeſchloſſen. Gleichwol wird man ihr nach dem Schulgebrauch doch noch immer (obzwar nur als Epiſode) ein Plaͤtzchen darin

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