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Vom lezten Zwecke der reinen Vernunft. auf die beſondere Beſchaffenheit des kuͤnftigen Zuſtandes Rechnung gemacht werden, weil unſer Begriff einer unkoͤrperlichen Natur blos negativ iſt und unſere Erkentniß nicht im mindeſten erweitert, noch einigen tauglichen Stoff zu Folgerungen darbietet, als etwa zu ſolchen, die nur vor Erdichtungen gelten koͤnnen, die aber von der Philoſophie nicht geſtattet werden. Wenn auch drittens das Daſeyn einer hoͤchſten Intelligenz bewieſen waͤre: ſo wuͤrden wir uns zwar daraus das Zweckmaͤſſige in der Welteinrichtung und Ordnung im Allgemeinen begreiflich machen, keinesweges aber befugt ſeyn, irgend eine beſondere Anſtalt und Ordnung daraus abzuleiten, oder, wo ſie nicht wahrgenommen wird, darauf kuͤhnlich zu ſchlieſſen, indem es eine nothwendige Regel des ſpeculativen Gebrauchs der Vernunft iſt, Natururſachen nicht vorbey zu gehen und das, wovon wir uns durch Erfahrung belehren koͤnnen, aufzugeben, um etwas, was wir kennen, von demienigen abzuleiten, was alle unſere Kentniß gaͤnzlich uͤberſteigt. Mit einem Worte, dieſe drey Saͤtze bleiben vor die ſpeculative Vernunft iederzeit transſcendent und haben gar keinen immanenten, d. i. vor Gegenſtaͤnde der Erfahrung zulaͤſſigen, mithin vor uns auf einige Art nuͤzlichen Gebrauch, ſondern ſind an ſich betrachtet ganz muͤſſige und dabey noch aͤuſſerſt ſchwere Anſtrengungen unſerer Vernunft.

Wenn demnach dieſe drey Cardinalſaͤtze uns zum Wiſſen gar nicht noͤthig ſeyn und uns gleichwol durch unſere Vernunft dringend empfohlen werden: ſo wird ihre

Wich