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Methodenlehre I. Hauptſt. IV. Abſch. iederzeit beweiſet, daß die Sache der Vernunft verzweifelt iſt), als neue dogmatiſche Beweiſe verſuchen wollen.

Iſt aber der Satz, uͤber den ein Beweis gefuͤhrt werden ſoll, eine Behauptung der reinen Vernunft und will ich ſo gar vermittelſt bloſſer Ideen uͤber meine Erfahrungsbegriffe hinausgehen, ſo muͤßte derſelbe noch vielmehr die Rechtfertigung eines ſolchen Schrittes der Syntheſis (wenn er anders moͤglich waͤre) als eine nothwendige Bedingung ſeiner Beweiskraft in ſich enthalten. So ſcheinbar daher auch der vermeintliche Beweis der einfachen Natur unſerer denkenden Subſtanz aus der Einheit der Apperception ſeyn mag, ſo ſteht ihm doch die Bedenklichkeit unabweislich entgegen: daß, da die abſolute Einfachheit doch kein Begriff iſt, der unmittelbar auf eine Wahrnehmung bezogen werden kan, ſondern als Idee blos geſchloſſen werden muß, gar nicht einzuſehen iſt, wie mich das bloſſe Bewuſtſeyn, welches in allem Denken enthalten iſt, oder wenigſtens ſeyn kan, ob es zwar ſo fern eine einfache Vorſtellung iſt, zu dem Bewuſtſeyn und der Kentniß eines Dinges uͤberfuͤhren ſolle, in welchem das Denken allein enthalten ſeyn kan. Denn, wenn ich mir die Kraft meines Koͤrpers in Bewegung vorſtelle, ſo iſt er ſo fern vor mich abſolute Einheit und meine Vorſtellung von ihm iſt einfach, daher kan ich dieſe auch durch die Bewegung eines Puncts ausdruͤcken, weil ſein Volumen hiebey nichts thut und, ohne Verminderung der Kraft, ſo klein, wie man will, und alſo auch als in einem Punct

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