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Methodenlehre I. Hauptſt. III. Abſch. intelligibel ſey, den Zeitveraͤnderungen gar nicht unterworfen und weder durch Geburt angefangen habe, noch durch den Tod geendigt werde. Daß dieſes Leben nichts als eine bloſſe Erſcheinung, d. i. eine ſinnliche Vorſtellung von dem reinen geiſtigen Leben und die ganze Sinnenwelt ein bloſſes Bild ſey, welches unſerer iezigen Erkentnißart vorſchwebt und, wie ein Traum, an ſich keine obiective Realitaͤt habe: daß, wenn wir die Sachen und uns ſelbſt anſchauen ſollen, wie ſie ſind, wir uns in einer Welt geiſtiger Naturen ſehen wuͤrden, mit welcher unſere einzigwahre Gemeinſchaft weder durch Geburt angefangen habe, noch durch den Leibestod (als bloſſe Erſcheinungen) aufhoͤren werde, u. ſ. w.

Ob wir nun gleich von allem dieſem, was wir hier wider den Angriff hypothetiſch vorſchuͤtzen, nicht das Mindeſte wiſſen, noch im Ernſte behaupten, ſondern alles nicht einmal Vernunftidee, ſondern blos zur Gegenwehr ausgedachter Begriff iſt, ſo verfahren wir doch hiebey ganz vernunftmaͤſſig, indem wir dem Gegner, welcher alle Moͤglichkeit erſchoͤpft zu haben meint, indem er den Mangel ihrer empiriſchen Bedingungen vor einen Beweis der gaͤnzlichen Unmoͤglichkeit, des von uns Geglaubten, faͤlſchlich ausgiebt, nur zeigen: daß er eben ſo wenig durch bloſſe Erfahrungsgeſetze das ganze Feld moͤglicher Dinge an ſich ſelbſt umſpannen, als wir auſſerhalb der Erfahrung vor unſere Vernunft irgend etwas auf gegruͤndete Art erwerben koͤnnen. Der ſolche hypothetiſche Gegenmittel wi

der