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Methodenlehre I. Hauptſt. III. Abſch. und unſere Nachforſchung ſchließt nicht durch Einſicht, ſondern durch gaͤnzliche Unbegreiflichkeit eines Princips, welches ſo ſchon zum voraus ausgedacht war, daß es den Begriff des Abſoluterſten enthalten mußte.

Das zweite erfoderliche Stuͤck zur Annehmungswuͤrdigkeit einer Hypotheſe iſt die Zulaͤnglichkeit derſelben, um daraus a priori die Folgen, welche gegeben ſind, zu beſtimmen. Wenn man zu dieſem Zwecke huͤlfleiſtende Hypotheſen herbey zu rufen genoͤthigt iſt, ſo geben ſie den Verdacht einer bloſſen Erdichtung, weil iede derſelben an ſich dieſelbe Rechtfertigung bedarf, welche der zum Grunde gelegte Gedanke noͤthig hatte und daher keinen tuͤchtigen Zeugen abgeben kan. Wenn, unter Vorausſetzung einer unbeſchraͤnktvollkommenen Urſache, zwar an Erklaͤrungsgruͤnden aller Zweckmaͤſſigkeit, Ordnung und Groͤſſe, die ſich in der Welt finden, kein Mangel iſt, ſo bedarf iene doch, bey denen, wenigſtens nach unſeren Begriffen, ſich zeigenden Abweichungen und Uebeln, noch neuer Hypotheſen, um gegen dieſe, als Einwuͤrfe, gerettet zu werden. Wenn die einfache Selbſtſtaͤndigkeit der menſchlichen Seele, die zum Grunde ihrer Erſcheinungen gelegt worden, durch die Schwierigkeiten ihrer, den Abaͤnderungen einer Materie (dem Wachsthum und Abnahme) aͤhnlichen Phaͤnomene angefochten wird, ſo muͤſſen neue Hypotheſen zu Huͤlfe gerufen werden, die zwar nicht ohne Schein, aber doch ohne alle Beglaubigung ſind, auſſer derienigen, wel

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