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Die Diſciplin der reinen Vernunft im polem. ꝛc. gen, deren Schein er aber auch nicht aus Principien entwickeln kan, ſo faͤllt der Verdacht auf alle, ſo uͤberredend ſie auch ſonſt immer ſeyn moͤgen.

Und ſo iſt der Sceptiker der Zuchtmeiſter des dogmatiſchen Vernuͤnftlers auf eine geſunde Critik des Verſtandes und der Vernunft ſelbſt. Wenn er dahin gelanget iſt, ſo hat er weiter keine Anfechtung zu fuͤrchten; denn er unterſcheidet alsdenn ſeinen Beſitz von dem, was gaͤnzlich auſſerhalb demſelben liegt, worauf er keine Anſpruͤche macht und daruͤber auch nicht in Streitigkeiten verwickelt werden kan. So iſt das ſceptiſche Verfahren zwar an ſich ſelbſt vor die Vernunftfragen nicht befriedigend, aber doch voruͤbend, um ihre Vorſichtigkeit zu erwecken und auf gruͤndliche Mittel zu weiſen, die ſie in ihren rechtmaͤſſigen Beſitzen ſichern koͤnnen.

Des erſten Hauptſtuͤcks Dritter Abſchnitt. Die Diſciplin der reinen Vernunft in Anſehung der Hypotheſen.

Weil wir denn durch Critik unſerer Vernunft endlich ſo viel wiſſen: daß wir in ihrem reinen und ſpeculativen Gebrauche in der That gar nichts wiſſen koͤnnen, ſolte ſie nicht ein deſto weiteres Feld zu Hypotheſen eroͤfnen, da es wenigſtens vergoͤnnet iſt, zu dichten und zu meinen, wenn gleich nicht zu behaupten?

Wo
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