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Methodenlehre I. Hauptſt. II. Abſch. zugleich ſchmelze, indeſſen es den Ton haͤrtet, koͤnne kein Verſtand aus Begriffen, die wir vorher von dieſen Dingen hatten, errathen, viel weniger geſetzmaͤſſig ſchlieſſen und nur Erfahrung koͤnne uns ein ſolches Geſetz lehren. Dagegen haben wir in der transſcendentalen Logik geſehen: daß, ob wir zwar niemals unmittelbar uͤber den Inhalt des Begriffs, der uns gegeben iſt, hinausgehen koͤnnen, wir doch voͤllig a priori, aber in Beziehung auf ein drittes, nemlich moͤgliche Erfahrung, alſo doch a priori, das Geſetz der Verknuͤpfung mit andern Dingen erkennen koͤnnen. Wenn alſo vorher feſtgeweſenes Wachs ſchmilzt, ſo kan ich a priori erkennen, daß etwas voraus gegangen ſeyn muͤſſe, (z. B. Sonnenwaͤrme) worauf dieſes nach einem beſtaͤndigen Geſetze gefolgt iſt, ob ich zwar, ohne Erfahrung, aus der Wirkung weder die Urſache, noch aus der Urſache die Wirkung, a priori und ohne Belehrung der Erfahrung beſtimt erkennen koͤnte. Er ſchloß alſo faͤlſchlich aus der Zufaͤlligkeit unſerer Beſtimmung nach dem Geſetze, auf die Zufaͤlligkeit des Geſetzes ſelbſt und das Herausgehen aus dem Begriffe eines Dinges auf moͤgliche Erfahrung (welche a priori geſchieht und die obiective Realitaͤt deſſelben ausmacht), verwechſelte er mit der Syntheſis der Gegenſtaͤnde wirklicher Erfahrung, welche freilich iederzeit empiriſch iſt; dadurch machte er aber aus einem Princip der Affinitaͤt, welches im Verſtande ſeinen Sitz hat, und nothwendige Verknuͤpfung ausſagt, eine Regel der Aſſociation, die blos in der nachbildenden Ein