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Methodenlehre I. Hauptſt. I. Abſch. griffe, indem dieſe, da ſie ſchon auf eine Anſchauung a priori gehen, auch eben darum a priori und ohne alle empiriſche data in der reinen Anſchauung beſtimt gegeben werden koͤnnen. Alles, was da iſt(ein Ding im Raum oder der Zeit) zu erwaͤgen, ob und wie fern es ein Quantum iſt oder nicht, daß ein Daſeyn in demſelben oder Mangel vorgeſtellt werden muͤſſe, wie fern dieſes Etwas (welches Raum oder Zeit erfuͤllt), ein erſtes Subſtratum, oder bloſſe Beſtimmung ſey, eine Beziehung ſeines Daſeyns auf etwas Anderes, als Urſache, oder Wirkung habe, und endlich iſolirt oder in wechſelſeitiger Abhaͤngigkeit mit andern in Anſehung des Daſeyns ſtehe, die Moͤglichkeit dieſes Daſeyns, die Wirklichkeit und Nothwendigkeit, oder die Gegentheile derſelben zu erwaͤgen: dieſes alles gehoͤret zum Vernunfterkentniß aus Begriffen, welches philoſophiſch genant wird. Aber im Raume eine Anſchauung a priori zu beſtimmen (Geſtalt), die Zeit zu theilen (Tauer), oder blos das Allgemeine der Syntheſis von einem und demſelben in der Zeit und dem Raume und die daraus entſpringende Groͤſſe einer Anſchauung uͤberhaupt (Zahl) zu erkennen, das iſt ein Vernunftgeſchaͤfte durch Conſtruction der Begriffe und heißt mathematiſch.

Das groſſe Gluͤck, welches die Vernunft vermittelſt der Mathematik macht, bringt ganz natuͤrlicher Weiſe die Vermuthung zu Wege: daß es, wo nicht ihr ſelbſt, doch ihrer Methode auch auſſer dem Felde der Groͤſſen, gelingen werde, indem ſie alle ihre Begriffe auf Anſchauun

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