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Methodenlehre I. Hauptſt. I. Abſch. empiriſch, und dient gleichwol den Begriff, unbeſchadet ſeiner Allgemeinheit, auszudruͤcken, weil bey dieſer empiriſchen Anſchauung, immer nur auf die Handlung der Conſtruction des Begriffs, welchem viele Beſtimmungen, z. E. der Groͤſſe, der Seiten und der Winkel, ganz gleichguͤltig ſind, geſehen und alſo von dieſen Verſchiedenheiten, die den Begriff des Triangels nicht veraͤndern, abſtrahirt wird.

Die philoſophiſche Erkentniß betrachtet alſo das Beſondere nur im Allgemeinen, die mathematiſche das Allgemeine im Beſonderen, ia gar im Einzelnen, gleichwol doch a priori und vermittelſt der Vernunft, ſo daß, wie dieſes Einzelne unter gewiſſen allgemeinen Bedingungen der Conſtruction beſtimt iſt, eben ſo der Gegenſtand des Begriffs, dem dieſes Einzelne nur als ſein Schema correſpondirt, allgemein beſtimt gedacht werden muß.

In dieſer Form beſteht alſo der weſentliche Unterſchied dieſer beiden Arten der Vernunfterkentniß, und beruhet nicht auf dem Unterſchiede ihrer Materie, oder Gegenſtaͤnde. Dieienige, welche Philoſophie von Mathematik dadurch zu unterſcheiden vermeineten, daß ſie von iener ſagten, ſie habe blos die Qualitaͤt, dieſe aber nur die Quantitaͤt zum Obiect, haben die Wirkung vor die Urſache genommen. Die Form der mathematiſchen Erkentniß iſt die Urſache, daß dieſe lediglich auf Quanta gehen kan. Denn nur der Begriff von Groͤſſen laͤßt ſich conſtruiren, d. i. a priori in der Anſchauung darlegen, Qua

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