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Methodenlehre I. Hauptſt. I. Abſch.

Es iſt aber wol zu merken: daß ich in dieſem zweiten Hauptheile der transſcendentalen Critik die Diſciplin der reinen Vernunft nicht auf den Inhalt, ſondern blos auf die Methode der Erkentniß aus reiner Vernunft richte. Das erſtere iſt ſchon in der Elementarlehre geſchehen. Es hat aber der Vernunftgebrauch ſo viel Aehnliches, auf welchen Gegenſtand er auch angewandt werden mag, und iſt doch, ſo fern er transſcendental ſeyn ſoll, zugleich von allem anderen ſo weſentlich unterſchieden, daß, ohne die warnende Negativlehre einer beſonders darauf geſtellten Diſciplin, die Irrthuͤmer nicht zu verhuͤten ſind, die aus einer unſchicklichen Befolgung ſolcher Methoden, die zwar ſonſt der Vernunft, aber nur nicht hier wol anpaſſen, nothwendig entſpringen muͤſſen.

Des erſten Hauptſtuͤcks Erſter Abſchnitt. Die Diſciplin der reinen Vernunft im dogmatiſchen Gebrauche.

Die Mathematik giebt das glaͤnzendſte Beiſpiel, einer ſich ohne Beihuͤlfe der Erfahrung, von ſelbſt gluͤcklich erweiternden reinen Vernunft. Beiſpiele ſind anſteckend, vornemlich vor daſſelbe Vermoͤgen, welches ſich natuͤrlicherweiſe ſchmeichelt, eben daſſelbe Gluͤck in anderen Faͤllen zu haben, welches ihm in einem Falle zu Theil worden. Daher hofft reine Vernunft im transſcendentalen

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