Eine ſolche Unterweiſung iſt der Wuͤrde der Philoſophie auf keine Weiſe gemaͤß. Um deswillen hat man dieſe Benennung der Dialectik lieber, als eine Critik des dialectiſchen Scheins der Logik beygezaͤhlt, und als eine ſolche wollen wir ſie auch hier verſtanden wiſſen.
IV. Von der Eintheilung der transſc. Logik in die Transſcendentale Analytik und Dialectik.
In einer transſcendentalen Logik iſoliren wir den Verſtand, (ſo wie oben in der transſc. Aeſthetik die Sinnlichkeit) und heben blos den Theil des Denkens aus unſerm Erkentniſſe heraus, der lediglich ſeinen Urſprung in dem Verſtande hat. Der Gebrauch dieſer reinen Erkentniß aber beruhet darauf, als ihrer Bedingung: daß uns Gegenſtaͤnde in der Anſchauung gegeben ſeyn, worauf iene angewandt werden koͤnnen. Denn ohne Anſchauung fehlt es aller unſerer Erkentniß an Obiecten, und ſie bleibt alsdenn voͤllig leer. Der Theil der transſc. Logik alſo, der die Elemente der reinen Verſtandeserkentniß vortraͤgt, und die Principien, ohne welche uͤberall kein Gegenſtand gedacht werden kan, iſt die transſcendentale Analytik, und zugleich eine Logik der Wahrheit. Denn ihr kan keine Erkentniß widerſprechen, ohne daß ſie zugleich allen In