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Einleitung. liche Handlung des Verſtandes von der Kraft, die ſich mit einmengt, zu unterſcheiden, wird es daher noͤthig ſeyn, das irrige Urtheil als die Diagonale zwiſchen zwey Kraͤften anzuſehen, die das Urtheil nach zwey verſchiedenen Richtungen beſtimmen, die gleichſam einen Winkel einſchlieſſen, und iene zuſammengeſezte Wirkung in die einfache des Verſtandes und der Sinnlichkeit aufzuloͤſen, welches in reinen Urtheilen a priori durch transſcendentale Ueberlegung geſchehen muß, wodurch (wie ſchon angezeigt worden) ieder Vorſtellung ihre Stelle in der ihr angemeſſenen Erkentnißkraft angewieſen, mithin auch der Einfluß der lezteren auf iene unterſchieden wird.

Unſer Geſchaͤfte iſt hier nicht vom empiriſchen Scheine (z. B. dem optiſchen) zu handeln, der ſich bey dem empiriſchen Gebrauche ſonſt richtiger Verſtandesregeln vorfindet und durch welchen die Urtheilskraft, durch den Einfluß der Einbildung verleitet wird, ſondern wir haben es mit dem transſcendentalen Scheine allein zu thun, der auf Grundſaͤtze einfließt, deren Gebrauch nicht einmal auf Erfahrung angelegt iſt, als in welchem Falle wir doch wenigſtens einen Probierſtein ihrer Richtigkeit haben wuͤrden, ſondern der uns ſelbſt, wider alle Warnungen der Critik, gaͤnzlich uͤber den empiriſchen Gebrauch der Categorien wegfuͤhrt und uns mit dem Blendwerke einer Erweiterung des reinen Verſtandes hinhaͤlt. Wir wollen die Grundſaͤtze, deren Anwendung ſich ganz und gar in den Schranken

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