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Elementarl. II. Th. II. Abth. Die transſc. Dial. werkſtelligen. Denn wir haben es mit einer natuͤrlichen und unvermeidlichen Illuſion zu thun, die ſelbſt auf ſubiectiven Grundſaͤtzen beruht, und ſie als obiective unterſchiebt, anſtatt, daß die logiſche Dialectik in Aufloͤſung der Trugſchluͤſſe es nur mit einem Fehler, in Befolgung der Grundſaͤtze, oder mit einem gekuͤnſtelten Scheine, in Nachahmung derſelben, zu thun hat. Es giebt alſo eine natuͤrliche und unvermeidliche Dialectik der reinen Vernunft, nicht eine, in die ſich etwa ein Stuͤmper, durch Mangel an Kentniſſen, ſelbſt verwickelt, oder die irgend ein Sophiſt, um vernuͤnftige Leute zu verwirren, kuͤnſtlich erſonnen hat, ſondern die der menſchlichen Vernunft unhintertreiblich anhaͤngt, und ſelbſt, nachdem wir ihr Blendwerk aufgedekt haben, dennoch nicht aufhoͤren wird, ihr vorzugaukeln und ſie unablaͤſſig in augenblickliche Verirrungen zu ſtoſſen, die iederzeit gehoben zu werden beduͤrfen.

II. Von der reinen Vernunft als dem Sitze des transſcendentalen Scheins.

A. Von der Vernunft uͤberhaupt.

Alle unſere Erkentniß hebt von den Sinnen an, geht von da zum Verſtande und endigt bey der Vernunft, uͤber welche nichts hoͤheres in uns angetroffen wird, den Stoff der Anſchauung zu bearbeiten und unter die hoͤchſte Ein

heit