So iſt es mit dem Ideale der Vernunft bewandt,
welches iederzeit auf beſtimten Begriffen beruhen
und zur Regel und Urbilde, es ſey der
Befolgung, oder Beurtheilung, dienen
muß. Ganz anders verhaͤlt es ſich mit denen Geſchoͤpfen der Einbildungskraft,
daruͤber ſich niemand erklaͤren und
einen verſtaͤndlichen Begriff geben kan,
gleichſam Monogrammen, die
nur einzelne, obzwar nach keiner angeblichen
Regel beſtimte Zuͤge ſind, welche mehr eine im
Mittel verſchiedener Erfahrungen gleichſam ſchwebende Zeichnung, als ein beſtimtes
Bild ausmachen, dergleichen Mahler
und Phyſiognomen in ihrem Kopfe zu haben vorgeben und die ein nicht mitzutheilendes
Schattenbild ihrer Producte oder
auch