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VII. Abſch. Critik aller ſpeculativen Theologie. oder verſchiedene Aeuſſerung eines und deſſelben Grundſtoffs, anzuſehen. Die mancherley Arten von Erden (den Stoff der Steine und ſogar der Metalle) hat man noch und nach auf drey, endlich auf zwey, zu bringen geſucht; allein damit noch nicht zufrieden, koͤnnen ſie ſich des Gedankens nicht entſchlagen, hinter dieſen Varietaͤten dennoch eine einzige Gattung, ia wol gar, zu dieſen und den Salzen, ein gemeinſchaftliches Princip zu vermuthen. Man moͤchte vielleicht glauben, dieſes ſey ein blos oͤkonomiſcher Handgriff der Vernunft, um ſich ſo viel als moͤglich Muͤhe zu erſparen und ein hypothetiſcher Verſuch, der, wenn er gelingt, dem vorausgeſezten Erklaͤrungsgrunde eben durch dieſe Einheit Wahrſcheinlichkeit giebt. Allein eine ſolche ſelbſtſuͤchtige Abſicht iſt ſehr leicht von der Idee zu unterſcheiden, nach welcher iedermann vorausſezt: dieſe Vernunfteinheit ſey der Natur ſelbſt angemeſſen, und daß die Vernunft hier nicht bettele, ſondern gebiete, obgleich ohne die Graͤnzen dieſer Einheit beſtimmen zu koͤnnen.

Waͤre unter den Erſcheinungen, die ſich uns darbieten, eine ſo groſſe Verſchiedenheit, ich will nicht ſagen der Form (denn darin moͤgen ſie einander aͤhnlich ſeyn), ſondern dem Inhalte, d. i. der Mannigfaltigkeit exiſtirender Weſen nach, daß auch der allerſchaͤrfſte menſchliche Verſtand durch Vergleichung der einen mit der anderen nicht die mindeſte Aehnlichkeit ausfuͤndig machen koͤnte (ein Fall, der ſich wol denken laͤßt), ſo wuͤrde das logiſche Geſetz der Gattungen ganz und gar nicht ſtatt finden, und es wuͤrde

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