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VII. Abſch. Critik aller ſpeculativen Theologie. angenommen wird. Denn mit welcher Befugniß kan die Vernunft im logiſchen Gebrauche verlangen, die Mannigfaltigkeit der Kraͤfte, welche uns die Natur zu erkennen giebt, als eine blos verſteckte Einheit zu behandeln und ſie aus irgend einer Grundkraft, ſo viel an ihr iſt, abzuleiten, wenn es ihr frey ſtaͤnde zuzugeben, daß es eben ſo wol moͤglich ſey, alle Kraͤfte waͤren ungleichartig, und die ſyſtematiſche Einheit ihrer Ableitung der Natur nicht gemaͤß: denn alsdenn wuͤrde ſie gerade wider ihre Beſtimmung verfahren, indem ſie ſich eine Idee zum Ziele ſezte, die der Ratureinrichtung ganz widerſpraͤche. Auch kan man nicht ſagen: ſie habe zuvor von der zufaͤlligen Beſchaffenheit der Natur dieſe Einheit nach Principien der Vernunft abgenommen. Denn das Geſetz der Vernunft, ſie zu ſuchen, iſt nothwendig, weil wir ohne daſſelbe gar keine Vernunft, ohne dieſe aber keinen zuſammenhangenden Verſtandesgebrauch und, in deſſen Ermangelung, kein zureichendes Merkmal empiriſcher Wahrheit haben wuͤrden und, wir alſo in Anſehung des lezteren die ſyſtematiſche Einheit der Natur durchaus als obiectivguͤltig und nothwendig vorausſetzen muͤſſen.

Wir finden dieſe transſcendentale Vorausſetzung auch auf eine bewundernswuͤrdige Weiſe in den Grundſaͤtzen der Philoſophen verſteckt, wiewol ſie ſolche darin nicht immer erkant, oder ſich ſelbſt geſtanden haben. Daß alle Mannigfaltigkeiten einzelner Dinge die Identitaͤt der Art nicht ausſchließen, daß die mancherley Arten nur als ver

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