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Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch. III. Hauptſt. denſelben nicht adaͤquat iſt. Man geſteht: daß ſich ſchwerlich reine Erde, reines Waſſer, reine Luft ꝛc. finde. Gleichwol hat man die Begriffe davon doch noͤthig (die alſo, was die voͤllige Reinigkeit betrift, nur in der Vernunft ihren Urſprung haben), um den Antheil, den iede dieſer Natururſachen an der Erſcheinung hat, gehoͤrig zu beſtimmen und ſo bringt man alle Materien auf die Erden (gleichſam die bloſſe Laſt), Salze und brennliche Weſen (als die Kraft), endlich auf Waſſer und Luft als Vehikeln (gleichſam Maſchinen, vermittelſt deren die vorige wirken), um, nach der Idee eines Mechanismus, die chemiſche Wirkungen der Materien unter einander zu erklaͤren. Denn, wiewol man ſich nicht wirklich ſo ausdruͤckt, ſo iſt doch ein ſolcher Einfluß der Vernunft auf die Eintheilungen der Naturforſcher ſehr leicht zu entdecken.

Wenn die Vernunft ein Vermoͤgen iſt, das Beſondere aus dem Allgemeinen abzuleiten, ſo iſt entweder das Allgemeine ſchon an ſich gewiß und gegeben, und alsdenn erfodert es nur Urtheilskraft zur Subſumtion und das Beſondere wird dadurch nothwendig beſtimt. Dieſes will ich den apodictiſchen Gebrauch der Vernunft nennen. Oder das Allgemeine wird nur problematiſch angenommen und iſt eine bloſſe Idee, das Beſondere iſt gewiß, aber die Allgemeinheit der Regel zu dieſer Folge iſt noch ein Problem, ſo werden mehrere beſondere Faͤlle, die insgeſamt gewiß ſeyn, an der Regel verſucht, ob ſie daraus flieſſen und in dieſem Falle, wenn es den Anſchein hat, daß alle

anzu