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VII. Abſch. Critik aller ſpeculativen Theologie. derſelben glaubt ſein Urtheil aus der Einſicht des Obiects zu haben und gruͤndet es doch lediglich auf der groͤſſeren oder kleineren Anhaͤnglichkeit an einen von beiden Grundſaͤtzen, deren keine auf obiectiven Gruͤnden beruht, ſondern nur auf dem Vernunftintereſſe, und die daher beſſer Maximen als Principien genant werden koͤnten. Wenn ich einſehende Maͤnner mit einander wegen der Characteriſtik der Menſchen, der Thiere oder Pflanzen, ia ſelbſt der Coͤrper des Mineralreichs im Streite ſehe, da die einen z. B. beſondere und in der Abſtammung gegruͤndete Volkscharactere, oder auch entſchiedene und erbliche Unterſchiede der Familien, Racen u. ſ. w. annehmen, andere dagegen ihren Sinn darauf ſetzen, daß die Natur in dieſem Stuͤcke ganz und gar einerley Anlagen gemacht habe und aller Unterſchied nur auf aͤuſſeren Zufaͤlligkeiten beruhe, ſo darf ich nur die Beſchaffenheit des Gegenſtandes in Betrachtung ziehen, um zu begreifen, daß er vor beide viel zu tief verborgen liege, als daß ſie aus Einſicht in die Natur des Obiects ſprechen koͤnten. Es iſt nichts anderes, als das zwiefache Intereſſe der Vernunft, davon dieſer Theil das eine, iener das andere zu Herzen nimt, oder auch affectirt, mithin die Verſchiedenheit der Maximen der Naturmannigfaltigkeit, oder der Natureinheit, welche ſich gar wol vereinigen laſſen, aber ſo lange ſie vor obiective Einſichten gehalten werden, nicht allein Streit, ſondern auch Hinderniſſe veranlaſſen, welche die Wahrheit lange aufhalten, bis ein Mittel gefunden wird, das