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Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch. III. Hauptſt. ſelben zu Stande bringen kan, welches, wie oben bewieſen worden, in Anſehung der Ideen iederzeit unmoͤglich iſt.

Wir haben in der transſcendentalen Analytik unter den Grundſaͤtzen des Verſtandes die dynamiſche, als blos regulative Principien der Anſchauung, von den mathematiſchen, die in Anſehung der lezteren conſtitutiv ſind, unterſchieden. Dieſem ungeachtet ſind gedachte dynamiſche Geſetze allerdings conſtitutiv in Anſehung der Erfahrung, indem ſie die Begriffe, ohne welche keine Erfahrung ſtatt findet, a priori moͤglich machen. Principien der reinen Vernunft koͤnnen dagegen nicht einmal in Anſehung der empiriſchen Begriffe conſtitutiv ſeyn, weil ihnen kein correſpondirendes Schema der Sinnlichkeit gegeben werden kan und ſie alſo keinen Gegenſtand in concreto haben koͤnnen. Wenn ich nun von einem ſolchen empiriſchen Gebrauch derſelben, als conſtitutiver Grundſaͤtze, abgehe, wie will ich ihnen dennoch einen regulativen Gebrauch und mit demſelben einige obiective Guͤltigkeit ſichern und was kan derſelbe vor Bedeutung haben?

Der Verſtand macht vor die Vernunft eben ſo einen Gegenſtand aus, als die Sinnlichkeit vor den Verſtand. Die Einheit aller moͤglichen empiriſchen Verſtandeshandlungen ſyſtematiſch zu machen, iſt ein Geſchaͤfte der Vernunft, ſo wie der Verſtand das Mannigfaltige der Erſcheinungen durch Begriffe verknuͤpft und unter empiriſche Geſetze bringt. Die Verſtandeshandlungen aber, ohne Schemate der Sinnlichkeit, ſind unbeſtimt; eben ſo iſt die Ver

nunft