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Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch. III. Hauptſt.

Wenn wir die iezt angefuͤhrte Principien ihrer Ordnung nach verſetzen, um ſie dem Erfahrungsgebrauch gemaͤß zu ſtellen, ſo wuͤrden die Principien der ſyſtematiſchen Einheit etwa ſo ſtehen: Mannigfaltigkeit, Verwandſchaft und Einheit, iede derſelben aber als Ideen im hoͤchſten Grade ihrer Vollſtaͤndigkeit genommen. Die Vernunft ſezt die Verſtandeserkentniſſe voraus, die zunaͤchſt auf Erfahrung angewandt werden, und ſucht ihre Einheit nach Ideen, die viel weiter geht, als Erfahrung reichen kan. Die Verwandſchaft des Mannigfaltigen, unbeſchadet ſeiner Verſchiedenheit, unter einem Princip der Einheit, betrift nicht blos die Dinge, ſondern weit mehr noch, die bloſſe Eigenſchaften und Kraͤfte der Dinge. Daher, wenn uns z. B. durch eine (noch nicht voͤllig berichtigte) Erfahrung der Lauf der Planeten als Kreisfoͤrmig gegeben iſt und wir finden Verſchiedenheiten, ſo vermuthen wir ſie in demienigen, was den Cirkel nach einem beſtaͤndigen Geſetze durch alle unendliche Zwiſchengrade, zu einer dieſer abweichenden Umlaͤufe abaͤndern kan, d. i. die Bewegungen der Planeten, die nicht Cirkel ſind, werden etwa deſſen Eigenſchaften mehr oder weniger nahe kommen und fallen auf die Ellipſe. Die Cometen zeigen eine noch groͤſſere Verſchiedenheit ihrer Bahnen, da ſie (ſo weit Beobachtung reicht) nicht einmal im Kreiſe zuruͤckkehren, allein wir rathen auf einen paraboliſchen Lauf, der doch mit der Ellipſis verwandt iſt und, wenn die lange Achſe der lezteren ſehr weit geſtreckt iſt, in allen unſeren

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