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VII. Abſch. Critik aller ſpeculativen Theologie. aber auch den Sprung uͤber die Graͤnze der Erfahrung hinaus, vermittelſt des dynamiſchen Geſetzes der Beziehung der Wirkungen auf ihre Urſachen: welchen Begriff kan uns dieſes Verfahren verſchaffen? bey weitem keinen Begriff von einem hoͤchſten Weſen, weil uns Erfahrung niemals die groͤßte aller moͤglichen Wirkungen (als welche das Zeugniß von ihrer Urſache ablegen ſoll), darreicht. Soll es uns erlaubt ſeyn, blos, um in unſerer Vernunft nichts Leeres uͤbrig zu laſſen, dieſen Mangel der voͤlligen Beſtimmung durch eine bloſſe Idee der hoͤchſten Vollkommenheit und urſpruͤnglichen Nothwendigkeit auszufuͤllen: ſo kan dieſes zwar aus Gunſt eingeraͤumt, aber nicht aus dem Rechte eines unwiderſtehlichen Beweiſes gefodert werden. Der phyſiſchtheologiſche Beweis koͤnte alſo vielleicht wol anderen Beweiſen (wenn ſolche zu haben ſind) Nachdruck geben, indem er Speculation mit Anſchauung verknuͤpft: vor ſich ſelbſt aber bereitet er mehr den Verſtand zur theologiſchen Erkentniß vor und giebt ihm dazu eine gerade und natuͤrliche Richtung, als daß er allein das Geſchaͤfte vollenden koͤnte.

Man ſieht alſo hieraus wol: daß transſcendentale Fragen nur transſcendentale Antworten, d. i. aus lauter Begriffen a priori ohne die mindeſte empiriſche Beimiſchung erlauben. Die Frage iſt hier aber offenbar ſynthetiſch und verlangt eine Erweiterung unſerer Erkentniß uͤber alle Graͤnzen der Erfahrung hinaus, nemlich zu dem Daſeyn eines Weſens, was unſerer bloſſen Idee entſpre

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