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VI. Abſch. Unmoͤglichkeit eines phyſicotheolog. ꝛc. ches Mittels bedient man ſich alſo wol, uͤber eine ſo weite Kluft zu kommen?

Nachdem man bis zur Bewunderung der Groͤſſe der Weisheit, der Macht ꝛc des Welturhebers gelanget iſt und nicht weiter kommen kan, ſo verlaͤßt man auf einmal dieſes durch empiriſche Beweisgruͤnde gefuͤhrte Argument und geht zu der, gleich anfangs aus der Ordnung und Zweckmaͤſſigkeit der Welt geſchloſſenen Zufaͤlligkeit derſelben. Von dieſer Zufaͤlligkeit allein geht man nun, lediglich durch transſcendentale Begriffe, zum Daſeyn eines Schlechthinnothwendigen und von dem Begriffe der abſoluten Nothwendigkeit der erſten Urſache auf den durchgaͤngig beſtimten, oder beſtimmenden Begriff deſſelben, nemlich einer allbefaſſenden Realitaͤt. Alſo blieb der phyſiſchtheologiſche Beweis in ſeiner Unternehmung ſtecken, ſprang in dieſer Verlegenheit ploͤtzlich zu dem cosmologiſchen Beweiſe uͤber und, da dieſer nur ein verſteckter ontologiſcher Beweis iſt, ſo vollfuͤhrte er ſeine Abſicht wirklich blos durch reine Vernunft, ob er gleich anfaͤnglich alle Verwandſchaft mit dieſer abgeleugnet und alles auf einleuchtende Beweiſe aus Erfahrung ausgeſezt hatte.

Die Phyſicotheologen haben alſo gar nicht Urſache gegen die transſcendentale Beweisart ſo ſproͤde zu thun und auf ſie mit dem Eigenduͤnkel hellſehender Naturkenner, als auf das Spinnengewebe finſterer Gruͤbler, herabzuſehen. Denn, wenn ſie ſich nur ſelbſt pruͤfen wolten, ſo wuͤrden ſie finden: daß, nachdem ſie eine gute Strecke auf dem

Boden
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