Die Hauptmomente des gedachten phyſiſchtheologiſchen Beweiſes ſind folgende: 1. In der Welt finden ſich allerwerts deutliche Zeichen einer Anordnung nach beſtimter Abſicht, mit groſſer Weisheit ausgefuͤhrt und in einem Ganzen, von unbeſchreiblicher Mannigfaltigkeit des Inhalts ſo wol, als auch unbegraͤnzter Groͤſſe des Umfangs; 2. Denen Dingen der Welt iſt dieſe zweckmaͤſſige Anordnung ganz fremd und haͤngt ihnen nur zufaͤllig an, d. i. die Natur verſchiedener Dinge konte von ſelbſt, durch ſo vielerley ſich vereinigende Mittel, zu beſtimten Endabſichten nicht zuſammen ſtimmen, waͤren ſie nicht durch ein anordnendes vernuͤnftiges Princip, nach zum Grunde liegenden Ideen, dazu ganz eigentlich gewaͤhlt und angelegt worden. 3. Es exiſtirt alſo eine erhabene und weiſe Urſache (oder mehrere), die nicht blos, als blindwirkende allvermoͤgende Natur, durch Fruchtbarkeit, ſondern, als Intelligenz, durch Freiheit die Urſache der Welt ſeyn muß. 4. Die Einheit derſelben laͤßt ſich aus der Einheit der wechſelſeitigen Beziehung der Theile der Welt, als Glieder von ei