Generating file ...

Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch. III. Hauptſt. veranlaſſende Idee zuruͤck und vermehren den Glauben an einen hoͤchſten Urheber bis zu einer unwiderſtehlichen Ueberzeugung.

Es wuͤrde daher nicht allein troſtlos, ſondern auch ganz umſonſt ſeyn, dem Anſehen dieſes Beweiſes etwas entziehen zu wollen. Die Vernunft, die durch ſo maͤchtige und unter ihren Haͤnden immer wachſende, obzwar nur empiriſche Beweisgruͤnde, unablaͤſſig gehoben wird, kan durch keine Zweifel ſubtiler abgezogener Speculation ſo niedergedruͤkt werden, daß ſie nicht aus ieder gruͤbleriſchen Unentſchloſſenheit, gleich als aus einem Traume, durch einen Blick, den ſie auf die Wunder der Natur und der Maieſtaͤt des Weltbaues wirft, geriſſen werden ſolte, um ſich von Groͤſſe zu Groͤſſe bis zur allerhoͤchſten, vom Bedingten zur Bedingung, bis zum oberſten und unbedingten Urheber zu erheben.

Ob wir aber gleich wider die Vernunftmaͤſſigkeit und Nuͤtzlichkeit dieſes Verfahrens nichts einzuwenden, ſondern es vielmehr zu empfehlen und aufzumuntern haben, ſo koͤnnen wir darum doch die Anſpruͤche nicht billigen, welche dieſe Beweisart auf apodictiſche Gewißheit und auf einen, gar keiner Gunſt, oder fremder Unterſtuͤtzung beduͤrftigen Beifall machen moͤchte und es kan der guten Sache keinesweges ſchaden, die dogmatiſche Sprache eines hohnſprechenden Vernuͤnftlers auf den Ton der Maͤſſigung und Beſcheidenheit, eines zur Beruhigung hinreichenden, obgleich eben nicht unbedingte Unterwerfung gebietenden

Glau