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Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch. III. Hauptſt. zu erweitern. Sie vermag nicht einmal ſo viel, daß ſie uns in Anſehung der Moͤglichkeit eines Mehreren belehrete. Das analytiſche Merkmal der Moͤglichkeit, das darin beſteht, daß bloſſe Poſitionen (Realitaͤten) keinen Widerſpruch erzeugen, kan ihm zwar nicht geſtritten werden; weil aber die Verknuͤpfung aller realen Eigenſchaften in einem Dinge eine Syntheſis iſt, uͤber deren Moͤglichkeit wir a priori nicht urtheilen koͤnnen, weil uns die Realitaͤten ſpecifiſch nicht gegeben ſind und, wenn dieſes auch geſchaͤhe, uͤberall gar kein Urtheil darin ſtatt findet, weil das Merkmal der Moͤglichkeit ſynthetiſcher Erkentniſſe immer nur in der Erfahrung geſucht werden muß, zu welcher aber der Gegenſtand einer Idee nicht gehoͤren kan, ſo hat der beruͤhmte Leibnitz bey weitem das nicht geleiſtet, weſſen er ſich ſchmeichelte, nemlich eines ſo erhabenen idealiſchen Weſens Moͤglichkeit a priori einſehen zu wollen.

Es iſt alſo an dem ſo beruͤhmten ontologiſchen (carteſianiſchen) Beweiſe, vom Daſeyn eines hoͤchſten Weſens aus Begriffen, alle Muͤhe und Arbeit verloren und ein Menſch moͤchte wol eben ſo wenig aus bloſſen Ideen an Einſichten reicher werden, als ein Kaufmann an Vermoͤgen, wenn er, um ſeinen Zuſtand zu verbeſſern, ſeinem Caſſenbeſtande einige Nullen anhaͤngen wolte.

Des