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IV. Abſch. Unmoͤglichkeit eines ontolog. Beweiſes ꝛc. dern nur das, was das Praͤdicat beziehungsweiſe aufs Subiect ſezt. Nehme ich nun das Subiect (Gott) mit allen ſeinen Praͤdicaten (worunter auch die Allmacht gehoͤret) zuſammen, und ſage: Gott iſt, oder es iſt ein Gott, ſo ſetze ich kein neues Praͤdicat zum Begriffe von Gott, ſondern nur das Subiect an ſich ſelbſt mit allen ſeinen Praͤdicaten und zwar den Gegenſtand in Beziehung auf meinen Begriff. Beide muͤſſen genau einerley enthalten und es kan daher zu dem Begriffe, der blos die Moͤglichkeit ausdruͤckt, darum, daß ich deſſen Gegenſtand als ſchlechthin gegeben (durch den Ausdruck: er iſt) denke, nichts weiter hinzukommen. Und ſo enthaͤlt das Wirkliche nichts mehr als das blos Moͤgliche. Hundert wirkliche Thaler enthalten nicht das Mindeſte mehr, als hundert moͤgliche. Denn, da dieſe den Begriff, iene aber den Gegenſtand und deſſen Poſition an ſich ſelbſt bedeuten, ſo wuͤrde, im Fall dieſer mehr enthielte als iener, mein Begriff nicht den ganzen Gegenſtand ausdruͤcken und alſo auch nicht der angemeſſene Begriff von ihm ſeyn. Aber in meinem Vermoͤgenszuſtande iſt mehr bey hundert wirklichen Thalern, als bey dem bloſſen Begriffe derſelben, (d. i. ihrer Moͤglichkeit). Denn der Gegenſtand iſt bey der Wirklichkeit nicht blos in meinem Begriffe analytiſch enthalten, ſondern komt zu meinem Begriffe (der eine Beſtimmung meines Zuſtandes iſt) ſynthetiſch hinzu, ohne daß durch dieſes Seyn auſſerhalb meinem Begriffe, dieſe gedachte hundert Thaler ſelbſt im mindeſten vermehrt werden.

Wenn
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