Dieſem Begriffe kan eine gewiſſe Gruͤndlichkeit nicht geſtritten werden, wenn von Entſchlieſſungen die Rede iſt, nemlich, wenn einmal das Daſeyn irgend eines nothwendigen Weſens zugegeben wird und man darin uͤbereinkomt, daß man ſeine Parthey ergreiffen muͤſſe, worin man daſſelbe ſetzen wolle; denn alsdenn kan man nicht ſchicklicher waͤhlen, oder man hat vielmehr keine Wahl, ſondern iſt genoͤthigt, der abſoluten Einheit der vollſtaͤndigen Realitaͤt, als dem Urquelle der Moͤglichkeit, ſeine Stimme zu geben. Wenn uns aber nichts treibt, uns zu entſchlieſſen und wir lieber dieſe ganze Sache dahin geſtellet ſeyn lieſſen, bis wir durch das volle Gewicht der Beweisgruͤnde zum Beifalle gezwungen wuͤrden, d. i. wenn es blos um Beurtheilung zu thun iſt, wie viel wir von dieſer Aufgabe wiſſen und was wir uns nur zu wiſſen ſchmeicheln: dann erſcheint obiger Schluß bey weitem nicht in ſo vortheilhafter Geſtalt und bedarf Gunſt, um den Mangel ſeiner Rechtsanſpruͤche zu erſetzen.
Denn, wenn wir alles ſo gut ſeyn laſſen, wie es hier vor uns liegt, daß nemlich erſtlich von irgend einer