Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch.
III.Hauptſt.
Dinge, ſo fern ſie mit
ihren Gegentheilen verglichen werden, eines zukommen muß. Dieſes beruht nicht blos
auf dem Satze des Widerſpruchs; denn es
betrachtet auſſer dem Verhaͤltniß zweier
einander widerſtreitenden Praͤdicate, iedes
Ding noch im Verhaͤltniß auf die geſamte Moͤglichkeit, als
den Inbegriff aller Praͤdicate der Dinge uͤberhaupt und, indem es ſolche als
Bedingung a priori vorausſezt, ſo ſtellt es ein iedes Ding
ſo vor, wie es von dem Antheil, den es an iener
geſamten Moͤglichkeit hat, ſeine eigene Moͤglichkeit ableite*). Das Principium der
durchgaͤngigen Beſtimmung betrift
alſo den Inhalt und nicht blos die logiſche
Form. Es iſt der Grundſatz der Syntheſis aller Praͤdicate, die den vollſtaͤndigen
Begriff von einem Dinge machen
ſollen und nicht blos der analytiſchen
Vorſtellung, durch eines zweier entgegengeſezten
Praͤdicate, und enthaͤlt eine transſcendentale
Vorausſetzung, nemlich