Der empiriſche Gebrauch der Vernunft (in Anſehung der Bedingungen des Daſeyns in der Sinnenwelt) wird durch die Einraͤumung eines blos intelligibelen Weſens nicht afficirt, ſondern geht nach dem Princip der durchgaͤngigen Zufaͤlligkeit, von empiriſchen Bedingungen zu hoͤheren, die immer eben ſowol empiriſch ſeyn. Eben ſo wenig ſchließt aber auch dieſer regulative Grundſatz die Annehmung einer intelligibelen Urſache, die nicht in der Reihe iſt, aus, wenn es um den reinen Gebrauch der Vernunft (in Anſehung der Zwecke) zu thun iſt. Denn da bedeutet iene nur den, vor uns blos transſcendentalen und unbekanten Grund der Moͤglichkeit der ſinnlichen Reihe uͤberhaupt, deſſen, von allen Bedingungen der lezteren unabhaͤngiges und, in Anſehung dieſer, unbedingtnothwen