Die Sinnenwelt enthaͤlt nichts als Erſcheinungen, dieſe aber ſind bloſſe Vorſtellungen, die immer wiederum ſinnlich bedingt ſind und, da wir hier niemals Dinge an ſich ſelbſt zu unſeren Gegenſtaͤnden haben, ſo iſt nicht zu verwundern: daß wir niemals berechtigt ſeyn, von einem Gliede der empiriſchen Reihen, welches es auch ſey, einen Sprung auſſer dem Zuſammenhange der Sinnlichkeit zu thun, gleich als wenn es Dinge an ſich ſelbſt waͤren, die auſſer ihrem transſcendentalen Grunde exiſtireten und die man verlaſſen koͤnte, um die Urſache ihres Daſeyns auſſer ihnen zu ſuchen; welches bey zufaͤlligen Dingen allerdings endlich geſchehen muͤßte, aber nicht bey bloſſen Vorſtellungen von Dingen, deren Zufaͤlligkeit ſelbſt nur Phaͤnomen iſt und auf keinen andern Regreſſus, als denienigen, der die Phaͤnomena beſtimt, d. i. der empiriſch iſt, fuͤhren kan. Sich aber einen intelligibelen Grund der Erſcheinungen, d. i. der Sinnenwelt, und denſelben befreit von der Zufaͤlligkeit der lezteren, denken, iſt weder dem uneingeſchraͤnkten empiriſchen Regreſſus in der Reihe der Erſcheinungen, noch der durchgaͤngigen Zufaͤl