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Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch. II. Hauptſt. Vernunftſaͤtze in der, auf ſolche Weiſe berichtigten Bedeutung, alle beide wahr ſeyn koͤnnen; welches bey den cosmologiſchen Ideen, die blos mathematiſchunbedingte Einheit betreffen, niemals ſtatt finden kan, weil bey ihnen keine Bedingung der Reihe der Erſcheinungen angetroffen wird, als die auch ſelbſt Erſcheinung iſt und als ſolche mit ein Glied der Reihe ausmacht.

III. Aufloͤſung der cosmologiſchen Ideen, von der Totalitaͤt der Ableitung der Weltbegebenheiten aus ihren Urſachen.

Man kan ſich nur zweierley Cauſſalitaͤt in Anſehung deſſen, was geſchieht, denken, entweder nach der Natur, oder aus Freiheit. Die erſte iſt die Verknuͤpfung eines Zuſtandes mit einem vorigen in der Sinnenwelt, worauf iener nach einer Regel folgt. Da nun die Cauſſalitaͤt der Erſcheinungen auf Zeitbedingungen beruht, und der vorige Zuſtand, wenn er iederzeit geweſen waͤre, auch keine Wirkung, die allererſt in der Zeit entſpringt, hervorgebracht haͤtte: ſo iſt die Cauſſalitaͤt der Urſache deſſen, was geſchieht, oder entſteht, auch entſtanden und bedarf nach dem Verſtandesgrundſatze ſelbſt wiederum eine Urſache.

Dage