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IX. Abſch. Vom empir. Gebrauche des regul. ꝛc. greſſus und nicht vor demſelben in einer collectiven Anſchauung, gegeben. Jener beſteht aber immer nur im Beſtimmen der Groͤſſe, und giebt alſo keinen beſtimten Begriff, alſo auch keinen Begriff von einer Groͤſſe, die in Anſehung eines gewiſſen Maaſſes unendlich waͤre, geht alſo nicht ins Unendliche (gleichſam gegebene), ſondern in unbeſtimte Weite, um eine Groͤſſe (der Erfahrung) zu geben, die allererſt durch dieſen Regreſſus wirklich wird.

II. Aufloͤſung der cosmologiſchen Idee, von der Totalitaͤt der Theilung eines gegebenen Ganzen in der Anſchauung.

Wenn ich ein Ganzes, das in der Anſchauung gegeben iſt, theile, ſo gehe ich von einem Bedingten zu den Bedingungen ſeiner Moͤglichkeit. Die Theilung der Theile (ſubdiuiſio oder decompoſitio) iſt ein Regreſſus in der Reihe dieſer Bedingungen. Die abſolute Totalitaͤt dieſer Reihe wuͤrde nur alsdenn gegeben ſeyn, wenn der Regreſſus bis zu einfachen Theilen gelangen koͤnte. Sind aber alle Theile in einer continuirlichfortgehenden Decompoſition immer wiederum theilbar, ſo geht die Theilung, d. i. der Regreſſus, von dem Bedingten zu ſeinen Bedingungen in infinitum; weil die Bedingungen (die Theile) in dem Bedingten ſelbſt enthalten ſind und, da dieſes in einer

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