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V. Abſch. Sceptiſche Vorſtellung aller cosmol. ꝛc. klein. Denn, weil der Anfang noch immer eine Zeit, die vorhergeht, vorausſezt, ſo iſt er noch nicht unbedingt, und das Geſetz des empiriſchen Gebrauchs des Verſtandes legt es euch auf, noch nach einer hoͤheren Zeitbedingung zu fragen, und die Welt iſt alſo offenbar vor dieſes Geſetz zu klein.

Eben ſo iſt es mit der doppelten Beantwortung der Frage, wegen der Weltgroͤſſe, dem Raum nach, bewandt. Denn iſt ſie unendlich und unbegraͤnzt, ſo iſt ſie vor allen moͤglichen empiriſchen Begriff zu groß. Iſt ſie endlich und begraͤnzt, ſo fragt ihr mit Recht noch, was beſtimt dieſe Graͤnze? Der leere Raum iſt nicht ein vor ſich beſtehendes Correlatum der Dinge und kan keine Bedingung ſeyn, bey der ihr ſtehen bleiben koͤnnet, noch viel weniger eine empiriſche Bedingung, die einen Theil einer moͤglichen Erfahrung ausmachte (denn wer kan eine Erfahrung vom Schlechthinleeren haben). Zur abſoluten Totalitaͤt aber der empiriſchen Syntheſis wird iederzeit erfodert, daß das Unbedingte ein Erfahrungsbegriff ſey. Alſo iſt eine begraͤnzte Welt vor euren Begriff zu klein.

Zweitens, beſteht iede Erſcheinung im Raume (Materie) aus unendlich viel Theilen, ſo iſt der Regreſſus der Theilung vor euren Begriff iederzeit zu groß, und ſoll die Theilung des Raumes irgend bey einem Gliede derſelben (dem Einfachen) aufhoͤren, ſo iſt er vor die Idee des Unbedingten zu klein. Denn dieſes Glied laͤßt noch immer

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