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III. Abſch. Von dem Intereſſe der Vernunft ꝛc. an Ideen zu haͤngen, deren Gegenſtaͤnde er nicht kent, weil ſie als Gedankendinge niemals gegeben werden koͤnnen, ſondern es iſt ihm nicht einmal erlaubt, ſein Geſchaͤfte zu verlaſſen und unter dem Vorwande, es ſey nunmehr zu Ende gebracht, in das Gebiete der idealiſirenden Vernunft und zu transſcendenten Begriffen uͤber zu gehen, wo er nicht weiter noͤthig hat zu beobachten und den Naturgeſetzen gemaͤß zu forſchen, ſondern nur zu denken und zu dichten, ſicher, daß er nicht durch Thatſachen der Natur widerlegt werden koͤnne, weil er an ihr Zeugniß eben nicht gebunden iſt, ſondern ſie vorbeigehen, oder ſie ſo gar ſelbſt einem hoͤheren Anſehen, nemlich dem der reinen Vernunft, unterordnen darf.

Der Empiriſt wird es daher niemals erlauben, irgend eine Epoche der Natur vor die ſchlechthinerſte anzunehmen, oder irgend eine Graͤnze ſeiner Ausſicht in den Umfang derſelben als die aͤuſſerſte anzuſehen, noch von den Gegenſtaͤnden der Natur, die er durch Beobachtung und Mathematik aufloͤſen und in der Anſchauung ſynthetiſch beſtimmen kan, (dem Ausgedehnten) zu denen uͤberzugehen, die weder Sinn, noch Einbildungskraft iemals in concreto darſtellen kan (dem Einfachen), noch einraͤumen: daß man ſelbſt in der Natur ein Vermoͤgen, unabhaͤngig von Geſetzen der Natur zu wirken, (Freiheit), zum Grunde lege und dadurch dem Verſtande ſein Geſchaͤfte ſchmaͤlere, an dem Leitfaden nothwendiger Regeln dem Entſtehen der Erſcheinungen nachzuſpuͤhren, noch

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