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III. Abſch. Von dem Intereſſe der Vernunft. ꝛc. ihrer rechtlichen Anſpruͤche enthalten, vorgeſtellt und, wie es einer Transſcendental-Philoſophie geziemt, dieſe von allem Empiriſchen entkleidet, obgleich die ganze Pracht der Vernunftbehauptungen nur in Verbindung mit demſelben hervorleuchten kan. In dieſer Anwendung aber, und der fortſchreitenden Erweiterung des Vernunftgebrauchs, indem ſie von dem Felde der Erfahrungen anhebt, und ſich bis zu dieſen erhabenen Ideen almaͤhlig hinaufſchwingt, zeigt die Philoſophie eine Wuͤrde, welche, wenn ſie ihre Anmaſſungen nur behaupten koͤnte, den Werth aller anderen menſchlichen Wiſſenſchaft weit unter ſich laſſen wuͤrde, indem ſie die Grundlage zu unſeren groͤſſeſten Erwartungen und Ausſichten auf die lezten Zwecke, in welchen alle Vernunftbemuͤhungen ſich endlich vereinigen muͤſſen, verheißt. Die Fragen: ob die Welt einen Anfang und irgend eine Graͤnze ihrer Ausdehnung im Raume habe, ob es irgendwo und vielleicht in meinem denkenden Selbſt eine untheilbare und unzerſtoͤrliche Einheit, oder nichts als das Theilbare und Vergaͤngliche gebe, ob ich in meinen Handlungen frey, oder, wie andere Weſen, an dem Faden der Natur und des Schickſals geleitet ſey, ob es endlich eine oberſte Welturſache gebe, oder die Naturdinge und deren Ordnung den lezten Gegenſtand ausmachen, bey dem wir in allen unſeren Betrachtungen ſtehen bleiben muͤſſen: das ſind Fragen, um deren Aufloͤſung der Mathematiker gerne ſeine ganze Wiſſenſchaft dahin gaͤbe; denn dieſe kan ihm doch in Anſehung der hoͤchſten und angelegenſten Zwecke der