Elementarl. II. Th. II. Abth. II.
Buch.
auf das Beharrliche derienigen Erſcheinung,
worauf, als Subiect, ſich alles Uebrige als
Beſtimmung bezieht, Acht haben und
die Identitaͤt von ienem in der Zeit, da
dieſes wechſelt, bemerken. Nun aber bin ich
ein Gegenſtand des innern Sinnes und alle
Zeit iſt blos die Form des innern Sinnes.
Folglich beziehe ich alle und iede meiner
ſucceßiven Beſtimmungen auf das
numeriſchidentiſche Selbſt, in aller Zeit, d.
i. in der Form der inneren Anſchauung meiner
ſelbſt. Auf dieſen Fuß muͤßte die Perſoͤnlichkeit
der Seele nicht einmal als geſchloſſen,
ſondern als ein voͤllig identiſcher Satz des Selbſtbewuſtſeyns in der Zeit
angeſehen werden, und das iſt auch die
Urſache, weswegen er a
priori
gilt. Denn er ſagt wirklich nichts mehr, als
in der ganzen Zeit, darin ich mir
meiner bewuſt bin, bin ich mir dieſer Zeit,
als zur Einheit meines Selbſt gehoͤrig,
bewuſt, und es iſt einerley, ob ich ſage:
dieſe ganze Zeit iſt in Mir, als
individueller Einheit, oder ich bin, mit
numeriſcher Identitaͤt, in aller dieſer Zeit
befindlich.
Die Identitaͤt der Perſon iſt alſo in meinem
eigenen Bewuſtſeyn unausbleiblich
anzutreffen. Wenn ich mich aber aus dem
Geſichtspunkte eines andern (als Gegenſtand ſeiner aͤuſſeren Anſchauung)
betrachte, ſo erwaͤgt dieſer aͤuſſere
Beobachter mich allererſt in der Zeit, denn in der
Apperception iſt die Zeit
eigentlich nur in mir vorgeſtellt.
Er wird alſo aus dem Ich, welches alle Vorſtellungen zu aller Zeit in meinem
Bewuſtſeyn, und zwar
mit