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Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch.

So viel iſt gewiß: daß ich mir durch das Ich iederzeit eine abſolute, aber logiſche Einheit des Subiects (Einfachheit) gedenke, aber nicht, daß ich dadurch die wirkliche Einfachheit meines Subiects erkenne. So wie der Satz: ich bin Subſtanz, nichts als die reine Categorie bedeutete, von der ich in concreto keinen Gebrauch (empiriſchen) machen kan: ſo iſt es mir auch erlaubt zu ſagen: Ich bin eine einfache Subſtanz, d. i. deren Vorſtellung niemals eine Syntheſis des Mannigfaltigen enthaͤlt; aber dieſer Begriff, oder auch dieſer Satz, lehret uns nicht das mindeſte in Anſehung meiner ſelbſt als eines Gegenſtandes der Erfahrung, weil der Begriff der Subſtanz ſelbſt nur als Function der Syntheſis, ohne unterlegte Anſchauung, mithin ohne Obiect gebraucht wird, und nur von der Bedingung unſerer Erkentniß, aber nicht von irgend einem anzugebenden Gegenſtande gilt. Wir wollen uͤber die vermeintliche Brauchbarkeit dieſes Satzes einen Verſuch anſtellen.

Jederman muß geſtehen: daß die Behauptung von der einfachen Natur der Seele nur ſo fern von einigem Werthe ſey, als ich dadurch dieſes Subiect von aller Materie zu unterſcheiden und ſie folglich von der Hinfaͤlligkeit ausnehmen kan, der dieſe iederzeit unterworfen iſt. Auf dieſen Gebrauch iſt obiger Satz auch ganz eigentlich angelegt, daher er auch mehrentheils ſo ausgedruͤckt wird: die Seele iſt nicht koͤrperlich. Wenn ich nun zeigen kan: daß,

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