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Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch. Subſtanzen entſpringt, moͤglich, wenn dieſe Wirkung blos aͤuſſerlich iſt (wie z. B. die Bewegung eines Coͤrpers die vereinigte Bewegung aller ſeiner Theile iſt). Allein mit Gedanken, als innerlich zu einem denkenden Weſen gehoͤrigen Accidenzen, iſt es anders beſchaffen. Denn, ſetzet, das Zuſammengeſezte daͤchte: ſo wuͤrde ein ieder Theil deſſelben einen Theil des Gedanken, alle aber zuſammengenommen allererſt den ganzen Gedanken enthalten. Nun iſt dieſes aber widerſprechend. Denn, weil die Vorſtellungen, die unter verſchiedenen Weſen vertheilt ſind, (z. B. die einzelne Woͤrter eines Verſes) niemals einen ganzen Gedanken (einen Vers) ausmachen: ſo kan der Gedanke nicht einem Zuſammengeſezten, als einem ſolchen, inhaͤriren. Er iſt alſo nur in einer Subſtanz moͤglich, die nicht ein Aggregat von vielen, mithin ſchlechterdings einfach iſt*).

Der ſo genante neruus probandi dieſes Arguments liegt in dem Satze: daß viele Vorſtellungen in der abſoluten Einheit des denkenden Subiects enthalten ſeyn muͤſſen, um einen Gedanken auszumachen. Dieſen Satz aber kan niemand aus Begriffen beweiſen. Denn, wie wollte er es wol anfangen, um dieſes zu leiſten? Der

Satz:

Es iſt ſehr leicht, dieſem Beweiſe die gewoͤhnliche ſchulgerechte Abgemeſſenheit der Einkleidung zu geben. Allein es iſt zu meinem Zwecke ſchon hinreichend, den bloſſen Beweißgrund, allenfalls auf populaͤre Art, vor Augen zu legen.
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Es iſt ſehr leicht, dieſem Beweiſe die gewoͤhnliche ſchulgerechte Abgemeſſenheit der Einkleidung zu geben. Allein es iſt zu meinem Zwecke ſchon hinreichend, den bloſſen Beweißgrund, allenfalls auf populaͤre Art, vor Augen zu legen.