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I. Hauptſt. V. d. Paralogismen d. r. Vernunft. Orts, Bewegung, Geſtalt, oder Raumesbeſtimmung uͤberhaupt ſtatt findet, und wir verliehren den Leitfaden der Urſachen gaͤnzlich an den Wirkungen, die ſich davon in dem inneren Sinne zeigen ſollten. Aber wir ſollten bedenken: daß nicht die Coͤrper Gegenſtaͤnde an ſich ſind, die uns gegenwaͤrtig ſeyn, ſondern eine bloße Erſcheinung, wer weis, welches unbekanten Gegenſtandes, daß die Bewegung nicht die Wirkung dieſer unbekanten Urſache, ſondern blos die Erſcheinung ihres Einfluſſes auf unſere Sinne ſey, daß folglich beide nicht Etwas auſſer uns, ſondern blos Vorſtellungen in uns ſeyn, mithin daß nicht die Bewegung der Materie in uns Vorſtellungen wirke, ſondern daß ſie ſelbſt (mithin auch die Materie, die ſich dadurch kennbar macht) bloſſe Vorſtellung ſey, und endlich die ganze ſelbſtgemachte Schwierigkeit darauf hinauslaufe: wie und durch welche Urſache die Vorſtellungen unſerer Sinnlichkeit ſo untereinander in Verbindung ſtehen, daß dieienige, welche wir aͤuſſere Anſchauungen nennen, nach empiriſchen Geſetzen, als Gegenſtaͤnde auſſer uns, vorgeſtellet werden koͤnnen, welche Frage nun ganz und gar nicht die vermeinte Schwierigkeit enthaͤlt, den Urſprung der Vorſtellungen von auſſer uns befindlichen ganz fremdartigen wirkenden Urſachen zu erklaͤren, indem wir die Erſcheinungen einer unbekanten Urſache vor die Urſache auſſer uns nehmen, welches nichts als Verwirrung veranlaſſen kan. In Urtheilen, in denen eine durch lange Gewohnheit eingewurzelte Mißdeutung vorkomt, iſt es unmoͤglich, die Be

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