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Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch. richtigung ſo fort zu derienigen Faßlichkeit zu bringen, welche in anderen Faͤllen gefoͤrdert werden kan, wo keine dergleichen unvermeidliche Illuſion den Begriff verwirrt. Daher wird dieſe unſere Befreiung der Vernunft von ſophiſtiſchen Theorien ſchwerlich ſchon die Deutlichkeit haben, die ihr zur voͤlligen Befriedigung noͤthig iſt.

Ich glaube dieſe auf folgende Weiſe befoͤrdern zu koͤnnen.

Alle Einwuͤrfe koͤnnen in dogmatiſche, critiſche und ſceptiſche eingetheilt werden. Der dogmatiſche Einwurf iſt, der wider einen Satz, der critiſche, der wider den Beweis eines Satzes gerichtet iſt. Der erſtere bedarf einer Einſicht in die Beſchaffenheit der Natur des Gegenſtandes, um das Gegentheil von demienigen behaupten zu koͤnnen, was der Satz von dieſem Gegenſtande vorgiebt, er iſt daher ſelbſt dogmatiſch und giebt vor, die Beſchaffenheit, von der die Rede iſt, beſſer zu kennen, als der Gegentheil. Der critiſche Einwurf, weil er den Satz in ſeinem Werthe oder Unwerthe unangetaſtet laͤßt, und nur den Beweis anficht, bedarf gar nicht den Gegenſtand beſſer zu kennen, oder ſich einer beſſeren Kentniß deſſelben anzumaſſen; er zeigt nur, daß die Behauptung grundlos, nicht, daß ſie unrichtig ſey. Der ſceptiſche ſtellet Satz und Gegenſatz wechſelſeitig gegen einander, als Einwuͤrfe von gleicher Erheblichkeit, einen ieden derſelben wechſelsweiſe als Dogma und den andern als deſſen Einwurf, iſt alſo auf zwey entgegengeſezten Seiten dem

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