So lange wir innere und aͤuſſere Erſcheinungen, als bloſſe Vorſtellungen in der Erfahrung, mit einander zuſammen halten, ſo finden wir nichts widerſinniſches und welches die Gemeinſchaft beider Art Sinne befremdlich machte. Sobald wir aber die aͤuſſere Erſcheinungen hypoſtaſiren, ſie nicht mehr als Vorſtellungen, ſondern in derſelben Qualitaͤt, wie ſie in uns ſind, auch als auſſer uns vor ſich beſtehende Dinge, ihre Handlungen aber, die ſie als Erſcheinungen gegen einander im Verhaͤltniß zeigen, auf unſer denkendes Subiects beziehen, ſo haben wir einen Character der wirkenden Urſachen auſſer uns, der ſich mit ihren Wirkungen in uns nicht zuſammen reimen will, weil iener ſich blos auf aͤuſſere Sinne, dieſe aber auf den innern Sinn beziehen, welche, ob ſie zwar in einem Subiecte vereinigt, dennoch hoͤchſt ungleichartig ſind. Da haben wir denn keine andere aͤuſſere Wirkungen, als Veraͤnderungen des Orts, und keine Kraͤfte, als blos Beſtrebungen, welche auf Verhaͤltniſſe im Raume, als ihre Wirkungen, auslaufen. In uns aber ſind die Wirkungen Gedanken, unter denen kein Verhaͤltniß des