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Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch. rein er auch vom Empiriſchen (dem Eindrucke der Sinne) iſt, ſo dient er doch dazu, zweierley Gegenſtaͤnde aus der Natur unſerer Vorſtellungskraft zu unterſcheiden. Ich, als denkend, bin ein Gegenſtand des innern Sinnes und heiſſe Seele. Dasienige, was ein Gegenſtand aͤuſſerer Sinne iſt, heißt Coͤrper. Demnach bedeutet der Ausdruck: Ich, als ein denkend Weſen, ſchon den Gegenſtand der Pſychologie, welche die rationale Seelenlehre heiſſen kan, wenn ich von der Seele nichts weiter zu wiſſen verlange, als was unabhaͤngig von aller Erfahrung (welche mich naͤher und in concreto beſtimt) aus dieſem Begriffe Ich, ſo fern er bey allem Denken vorkomt, geſchloſſen werden kan.

Die rationale Seelenlehre iſt nun wirklich ein Unterfangen von dieſer Art, denn wenn das mindeſte Empiriſche meines Denkens, irgend eine beſondere Wahrnehmung meines inneren Zuſtandes, noch unter die Erkentnißgruͤnde dieſer Wiſſenſchaft gemiſcht wuͤrde, ſo waͤre ſie nicht mehr rationale, ſondern empiriſche Seelenlehre. Wir haben alſo ſchon eine angebliche Wiſſenſchaft vor uns, welche auf dem einzigen Satze: Ich denke, erbaut worden und deren Grund oder Ungrund wir hier ganz ſchicklich, und der Natur einer Transſcendentalphiloſophie gemaͤß, unterſuchen koͤnnen. Man darf ſich daran nicht ſtoſſen daß ich doch an dieſem Satze, der die Wahrnehmung ſeiner Selbſt ausdruͤkt, eine innere Erfahrung habe, und mithin die rationale Seelenlehre, welche darauf erbauet

wird,