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Elementarl. II. Th. II. Abth. II. Buch. die ihre Schlußſaͤtze auslaufen. In dem Vernunftſchluſſe der erſten Claſſe ſchlieſſe ich von dem transſcendentalen Begriffe des Subiects, der nichts Mannigfaltiges enthaͤlt, auf die abſolute Einheit dieſes Subiects ſelber, von welchem ich auf dieſe Weiſe gar keinen Begriff habe. Dieſen dialectiſchen Schluß werde ich den transſcendentalen Paralogismus nennen. Die zweite Claſſe der vernuͤnftelnden Schluͤſſe iſt auf den transſcendentalen Begriff der abſoluten Totalitaͤt, der Reihe der Bedingungen zu einer gegebenen Erſcheinung uͤberhaupt, angelegt und ich ſchlieſſe daraus, daß ich von der unbedingten ſynthetiſchen Einheit der Reihe auf einer Seite, iederzeit einen ſich ſelbſt widerſprechenden Begriff habe, auf die Richtigkeit der entgegenſtehenden Einheit, wovon ich gleichwol auch keinen Begriff hade. Den Zuſtand der Vernunft bey dieſen dialectiſchen Schluͤſſen, werde ich die Antinomie der reinen Vernunft nennen. Endlich ſchlieſſe ich, nach der dritten Art vernuͤnftelnder Schluͤſſe, von der Totalitaͤt der Bedingungen, Gegenſtaͤnde uͤberhaupt, ſo fern ſie mir gegeben werden koͤnnen, zu denken, auf die abſolute ſynthetiſche Einheit aller Bedingungen der Moͤglichkeit der Dinge uͤberhaupt, d. i. von Dingen, die ich nach ihrem bloſſen transſcendentalen Begriff nicht kenne, auf ein Weſen aller Weſen, welches ich durch einen transſcendenten Begriff noch weniger kenne und von deſſen unbedingter Nothwendigkeit ich mir keinen Begriff machen kann. Dieſen dialectiſchen Vernunftſchluß werde ich das Ideal der reinen Vernunft nennen.

Der