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Elementarl. II. Th. II. Abth. I. Buch.

Indem wir aber hier von der Totalitaͤt der Bedingungen und dem Unbedingten, als dem gemeinſchaftlichen Titel aller Vernunftbegriffe reden, ſo ſtoßen wir wiederum auf einen Ausdruck, den wir nicht entbehren und gleichwol, nach einer ihm durch langen Mißbrauch anhaͤngenden Zweideutigkeit, nicht ſicher brauchen koͤnnen. Das Wort abſolut iſt eines von den wenigen Woͤrtern, die in ihrer uranfaͤnglichen Bedeutung einem Begriffe angemeſſen worden, welchem nach der Hand gar kein anderes Wort eben derſelben Sprache genau anpaßt, und deſſen Verluſt, oder welches eben ſo viel iſt, ſein ſchwankender Gebrauch daher auch den Verluſt des Begriffs ſelbſt nach ſich ziehen muß, und zwar eines Begriffs, der, weil er die Vernunft gar ſehr beſchaͤftigt, ohne großen Nachtheil aller transſcendentalen Beurtheilungen nicht entbehrt werden kan. Das Wort abſolut wird iezt oͤfters gebraucht, um blos anzuzeigen: daß etwas von einer Sache an ſich ſelbſt betrachtet und alſo innerlich gelte. In dieſer Bedeutung wuͤrde abſolutmoͤglich das bedeuten, was an ſich ſelbſt (interne) moͤglich iſt, welches in der That das wenigſte iſt, was man von einem Gegenſtande ſagen kan. Dagegen wird es auch bisweilen gebraucht, um anzuzeigen, daß etwas in aller Beziehung (uneingeſchraͤnkt) guͤltig iſt, (z. B. die abſolute Herrſchaft) und abſolutmoͤglich wuͤrde in dieſer Bedeutung dasienige bedeuten, was in aller Abſicht in aller Beziehung moͤglich iſt, welches wiederum das meiſte iſt, was ich uͤber die Moͤglichkeit eines Din

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