Die transſcendentale Topik enthaͤlt dagegen nicht mehr, als die angefuͤhrte vier Titel aller Vergleichung und Unterſcheidung, die ſich dadurch von Categorien unterſcheiden, daß durch iene nicht der Gegenſtand, nach demienigen, was ſeinen Begriff ausmacht, (Groͤſſe, Realitaͤt) ſondern nur die Vergleichung der Vorſtellungen, welche vor dem Begriffe von Dingen vorhergeht, in aller ihrer Mannigfaltigkeit dargeſtellt wird. Dieſe Vergleichung aber bedarf zuvoͤrderſt einer Ueberlegung, d. i. einer Beſtimmung desienigen Orts, wo die Vorſtellungen der Dinge, die verglichen werden, hingehoͤren, ob ſie der reine Verſtand denkt, oder die Sinnlichkeit in der Erſcheinung giebt.
Die Begriffe koͤnnen logiſch verglichen werden, ohne ſich darum zu bekuͤmmern, wohin ihre Obiecte gehoͤren, ob als Noumena vor den Verſtand, oder als Phaͤnomena vor die Sinnlichkeit. Wenn wir aber mit dieſen Begriffen zu den Gegenſtaͤnden gehen wollen, ſo iſt zuvoͤrderſt transſcendentale Ueberlegung noͤthig, vor welche Erkentnißkraft ſie Gegenſtaͤnde ſeyn ſollen, ob vor den reinen Verſtand, oder die Sinnlichkeit. Ohne dieſe Ueberlegung mache ich einen ſehr unſicheren Gebrauch von dieſen Begriffen, und es entſpringen vermeinte ſynthetiſche Grund