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Elementarl. II. Th. I. Abth. II. Buch. Anhang. es nicht anders ausfallen, als daß er ſeinen Grundſatz des Nichtzuunterſcheidenden, der blos von Begriffen der Dinge uͤberhaupt gilt, auch auf die Gegenſtaͤnde der Sinne (mundus phænomenon) ausdehnete, und der Naturerkentniß dadurch keine geringe Erweiterung verſchaft zu haben glaubte. Freilich: wenn ich einen Tropfen Waſſer als ein Ding an ſich ſelbſt nach allen ſeinen innern Beſtimmungen kenne, ſo kan ich keinen derſelben von dem andern vor verſchieden gelten laſſen, wenn der ganze Begriff deſſelben mit ihm einerley iſt. Iſt er aber Erſcheinung im Raume, ſo hat er ſeinen Ort, nicht blos im Verſtande (unter Begriffen,) ſondern in der ſinnlichen aͤuſſeren Anſchauung (im Raume) und da ſind die phyſiſche Oerter, in Anſehung der inneren Beſtimmungen der Dinge, ganz gleichguͤltig, und ein Ort = b kan ein Ding, welches einem andern in dem Orte = a, voͤllig aͤhnlich und gleich iſt, eben ſo wol aufnehmen, als wenn es von dieſem noch ſo ſehr innerlich verſchieden waͤre. Die Verſchiedenheit der Oerter macht die Vielheit und Unterſcheidung der Gegenſtaͤnde, als Erſcheinungen, ohne weitere Bedingungen, ſchon vor ſich nicht allein moͤglich, ſondern auch nothwendig. Alſo iſt ienes ſcheinbare Geſetz kein Geſetz der Natur. Es iſt lediglich eine analytiſche Regel oder Vergleichung der Dinge durch bloſſe Begriffe.

Zweitens: der Grundſatz: daß Realitaͤten, (als bloſſe Beiahungen) einander niemals logiſch widerſtreiten,

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